Intermittierendes Fasten – eine Methode mit längerer Geschichte

Fasten

Unter vielen Arten hat sich intermittierendes Fasten als ein effektiver Ansatz erwiesen, um einen gesunden Lebensstil aufrechtzuerhalten und zu verbessern. Fasten kann zum Abnehmen, zur Entgiftung des Körpers oder aus religiösen Gründen erfolgen. Wissenschaftlich gesehen gibt es eine große Menge an Forschung, die die gesundheitlichen Vorteile des Fastens unterstützt. Obwohl es weitgehend nur an Tieren getestet wurde, sind die Ergebnisse äußerst vielversprechend. Fasten reduziert oxidativen Stress, verbessert die Gedächtnisfunktion, bewahrt das Lernen und verbessert die Biomarker von Krankheiten.

Die Geschichte des intermittierenden Fastens

Das Konzept des Fastens ist nicht neu. Menschen haben seit Urzeiten aus verschiedenen Gründen den Lebensmittelkonsum angepasst; sei es aus religiösen Gründen oder aufgrund einer Nahrungsmittelknappheit. Fasten gilt als eine der ältesten Heiltraditionen der Welt. Der griechische Wissenschaftler Hippokrates von Kos hat die Praxis des Fastens vorgeschrieben. Auch andere griechische Denker wie Plato und Aristoteles befürworteten entschieden das Fasten. Die alten Griechen glaubten, dass Fasten eine universelle Waffe gegen verschiedene Arten von Krankheiten ist. Sie waren auch der Ansicht, dass es die kognitiven Fähigkeiten erhöht.

Mitte des 18. Jahrhunderts begann Edward Hooker Dewey Behauptungen aufzustellen, die besagten, dass die meisten Krankheiten, die die Menschheit befallen, ernährungsbedingt sind. Seine Literatur mit verschiedenen Thesen befeuerte die Überzeug einer wachsenden Anhängerschaft, dass mit einem längeren Fasten positive gesundheitliche Folgen verbunden sind.

Beim modernen intermittierenden Fasten geht es darum, das Fasten schrittweise in die Ernährungsroutine zu integrieren. Es bedeutet, die meiste Zeit bewusst zu essen und dann hin und wieder für längere Zeit keine Nahrung zu sich zu nehmen.

Wer intermittierendes Fasten versuchen möchte, wird auch von aktuellen Studien in dem Vorhaben bekräftigt.

Das Grundprinzip des Intervallfastens

Die Forschung legt nahe, dass der Zeitpunkt des intermittierenden Fastens von Bedeutung ist. Das Essensfenster beginnt in der Regel um 7:00 Uhr mit dem Frühstück und endet um 20:00 Uhr mit der letzten Mahlzeit. Dem Intervallfasten liegt die Idee zugrunde, dieses Essensfenster zu verkürzen und zeitgleich auf eine bewusstere Ernährung zu achten. Wer verarbeitete Lebensmittel vermeiden möchte, um sich im Rahmen des intermittierenden Fastens gesünder zu ernähren, sollte verstärkt auf eine eigene Lebensmittelzubereitung setzen.

Ein beliebter „Zyklus“ ist die 16/8-Methode, bei der an jedem Tag 16 Stunden lang gefastet und die Nahrungsaufnahme auf die übrigen 8 Stunden beschränkt wird.

16:8 Diät

Der Grund, warum die meisten Diäten scheitern, ist nicht, dass wir auf die falschen Lebensmittel umsteigen, sondern weil wir die Diät nicht wirklich langfristig befolgen. Es ist kein Ernährungsproblem, sondern vielmehr ein Verhaltensänderungsproblem. Hier glänzt intermittierendes Fasten, weil es bemerkenswert einfach umzusetzen ist.

Die Vorteile des Intervallfastens

Es wurde festgestellt, dass intermittierendes Fasten zu Gewichtsverlust führt, da die aufgenommene Kalorienmenge begrenzt ist. In Verbindung mit einer protein- und ballaststoffreichen Ernährung kann der Fettabbau begünstigt werden.

Intermittierendes Fasten senkt nachweislich den Blutdruck und verbessert die allgemeine Herzgesundheit, wodurch möglicherweise das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Herzinfarkte gesenkt wird.

Zu den großen Vorteilen des Intervallfastens zählt, dass keine besonderen Ausgaben erforderlich sind. Lediglich die Herangehensweise an das Essen ist anzupassen. Weder Nahrungsergänzungsmittel noch eine bestimmte Ausrüstung werden für die Umsetzung benötigt.

Ich habe bisher lediglich Erfahrungen mit klassischem Heilfasten gemacht. Was das ist und wie es mir dabei ergangen ist erfahrt ihr hier.

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