Intuitives Essen: Was ist das?

Intuitives Essen
Lisa
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Hallo liebe Leser, ich bin Lisa. Da ich keine Lust mehr auf weitere Diäten habe, bin ich auf das intuitive Essen gestoßen. Ich habe mich ausgiebig damit befasst und vieles ausprobiert. Jetzt wünsche ich dir aber viel Spaß auf meinem Blog, Lisa

Wer eine Diät anfängt, scheitert am Ende mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit an sich selbst. Diäten sind kaum durchzuhalten und das Problem dabei ist, dass anschließend oft wieder in alte Gewohnheiten verfallen wird. Intuitives Essen ist anders. Intuitives Essen ist keine Diät, sondern eine bewusste Entscheidung auf seinen Körper zu hören. Statt sich selbst also strenge Regeln zu setzen und sich immer wieder alles zu verbieten, inklusive dem Druck, geht es beim intuitiven Essen in erster Linie darum, ein natürliches Gefühl für den Körper zu erzeugen.

Auf dieser Seite erkläre ich euch, was genau intuitives Essen eigentlich ist und worauf es dabei ankommt. Denn immer noch fehlt es an einem Grundverständnis, warum intuitives Essen so gesund und hilfreich ist und warum es eben keine klassische Diät darstellt, sondern eher eine Art mentales Training und Lebenseinstellung.

Macht euch also bereit zu erfahren, wie intuitives Essen genau funktioniert und wie meine persönlichen Erfahrungen damit aussehen. Genau das möchte ich euch jetzt genauer schildern.

 

Intuitives Essen lernen und verstehen

Um intuitives Essen zu verstehen, könnt ihr euch Babys und Kleinkinder in das Gedächtnis rufen. Sie erkennen nämlich intuitiv, wann sie Hunger haben und hören auf die entsprechenden Signale. Erwachsene verlernen dieses Verhalten allerdings häufig. Sie werden schnell zu Genussessern, schieben Mahlzeiten in der Freizeit zwischen oder gehen Essen und bestellen Pizza, weil es gerade zur Situation passt, nicht aber weil sie wirklich Hunger haben.

Verstanden? intuitives Essen bedeutet in erster Linie auf seinen Körper zu hören. Wer satt ist, ist satt. Es gibt keinen Grund, seinen Teller zwanghaft leer zu essen. Es gibt keinen Grund, unbedingt noch einen Nachschlag zu fordern, wenn der Magen längst voll ist. Intuitives Essen bedeutet sein Essverhalten anzupassen, indem wieder erlernt wird, auf den eigenen Körper zu hören und Signale richtig zu deuten.

Lernen kann das intuitive Essen dabei jeder. Es geht am Ende nur darum, bewusst zu essen. Sich Zeit zu nehmen und die Mahlzeiten wirklich wertzuschätzen. Auf das eigene Bauchgefühl zu hören und so zu verstehen, wann der eigene Körper tatsächlich Bedarf hat und wann er sich nur nach Genuss oder Geschmack sehnt.

 

Abnehmen mit intuitiven Essen

Wer intuitiv isst, kann problemlos und viel einfacher abnehmen, als es beispielsweise mit einer Diät der Fall ist. Das liegt ganz einfach daran, dass intuitives Essen eben auch bedeutet, sich mit der jeweiligen Nahrung und den Lebensmitteln auseinanderzusetzen. Es gibt keine Verbote mehr. Doch wer sich mit sich und seinem Körper auseinandersetzt, ernährt sich in der Regel automatisch auch gesünder. Schokolade ist dabei vollkommen okay, wenn sie wertgeschätzt und langsam gegessen, also nicht gestopft wird.

Wer durch intuitives Essen abnehmen möchte, sollte zunächst einmal nur dann essen, wenn er wirklich ein Hungergefühl verspürt. Außerdem sollte er das Essen zu schätzen wissen und es genießen. Wer jedes Stück ganz bewusst ist, schmeckt, zerkaut und anschließend in sich aufnimmt, sorgt somit auch dafür, dass das Sättigungsgefühl viel früher einsetzt, als wenn alles schnell heruntergeschlungen wird.

Neben Ruhe und Genuss, spielt auch die Achtsamkeit eine entscheidende Rolle. Wer intuitiv essen möchte, sollte also auch auf Fertiggerichte oder Fast Food verzichten. Neben dem Bauchgefühl geht es auch viel um den eigenen Körper. Schnell erlebt ihr, wie dieser sich besser anfühlt, ihr mehr Energie besitzt und alles vitaler wird. Das ist intuitives Essen und so hilft es euch beim abnehmen.

 

Intuitives Essen in Buchform

Weil ihr für intuitives Essen erst einmal ein Gespür aufbauen müsst und das Konzept ganzheitlich verstehen solltet, empfiehlt es sich Blogs wie diesen zu lesen, aber auch auf Literatur zurückzugreifen, die einzelne Aspekte noch genauer erklärt. Deshalb habe ich für euch drei Bücher herausgesucht, die einen Blick wert sind.

Wohlfühlgewicht
 
In dem Buch Wohlfühlgewicht, von Dr. Mareike Awe, spricht die Ärztin darüber, wie wir uns mit Diäten quälen, statt auf unseren Körper zu hören. Sie erklärt im Buch, warum Diäten in der Regel nicht funktionieren und warum ihr auf nichts verzichten müsst und trotzdem schlank werden könnt. Das Buch gibt viele Impulse und Ideen, um eine neue Essgewohnheit zu entwickeln, die auf intuitiven Essen aufbaut. Sehr interessant und absolut lesenwert.

 

Essen mit Bauchgefühl
 
Bei Buch Essen mit Bauchgefühl geht es in erster Linie darum ein neues Bewusstsein zu schaffen. Das Buch mischt dabei nützliche Informationen und Gedanken, mit cleveren und leckeren Rezepten, die frische Impulse geben. Ein schön aufbereitet Buch, welches das intuitive Essen sehr bildlich erklärt und anhand vieler Beispiele aufzeigt, wie es funktioniert.

 
Intuitiv abnehmen: Zurück zu natürlichem Essverhalten
 
Als drittes wäre da dann noch das Buch Intuitiv abnehmen: Zurück zu natürlichem Essverhalten. In Intuitiv Abnehmen geht es darum, schluss mit schwachsinnigen Diäten zu machen. Hört auf euer Bauchgefühl, auf euren Körper und somit auch auf euch selbst, ist die Aussage, die das Buch wohl am ehesten trifft. Ganz natürlich eben, so wie es ursprünglich mal gedacht war, bevor der Mensch Diäten und Konzepte erfand und alles kompliziert wurde. Ein sehr umfangreiches Buch und ein tolles Gesamtwerk.

 

5 Tipps und Tricks zum intuitiven Essen

Am Ende habe ich noch fünf Tipps und Tricks für euch gefunden, die euch beim intuitiven Essen helfen werden. Gerade Neulinge sollten sich diese Tipps immer wieder durchlesen und darauf achten, sie bestmöglich zu erfüllen.

  1. Nur dann essen, wenn ihr Hunger habt
    Eine der wichtigsten Aspekte beim intuitiven Essen ist sicherlich das ausschließliche Essen, wenn ihr Hunger habt. Da es beim intuitiven Essen darum geht, auf seinen Körper zu hören, wird nur noch dann gegessen, wenn wirklich ein Hungergefühl vorhanden ist. Hört auf euren Körper und esst bewusst, statt zwischendurch.
  2. Auf nichts verzichten, aber bewusst essen
    Auch wenn prinzipiell nur dann gegessen werden soll, wenn ein Hungergefühl vorhanden ist, sind Snacks beim intuitiven Essen durchaus erlaubt. Schließlich geht es auch darum auf nichts zu verzichten und gerade Zwischenmahlzeiten helfen dabei, nicht in eine Heißhungerphase zu geraten. Auch Schokolade ist okay, aber esst sie eben sehr bewusst und genießt eure Snacks.
  3. Nehmt euch Zeit für eure Mahlzeiten
    Bewusst essen bedeutet auch sich Zeit für seine Mahlzeiten zu nehmen. Kaut also sehr sorgfältig, schmeckt die Lebensmittel wieder und vor allem lasst euch viel Zeit dabei. Zum einen setzt das Sättigungsgefühl nach einer Weile ein, was hilft, wenn ihr durch intuitives Essen abnehmen möchtet, zum anderen braucht es oft gar nicht mehr als ein Riegel Schokolade, wenn selbiges entsprechend langsam und bewusst gegessen wird. Dann reicht das kleine Stück nämlich vollkommen aus.
  4. Achtet auf euer Sättigungsgefühl
    Ganz wichtig, wenn es um Intuitives Essen geht, ist das Sättigungsgefühl. Wer satt ist, sollte nichts essen. Hört auf euren Körper. Nur weil gerade Abendbrotzeit ist oder alle anderen essen, müsst ihr nicht auch etwas essen. Und nur weil noch etwas auf dem Teller liegt, müsst ihr diesen nicht krampfhaft leeren. Esst nur solange bis das Sättigungsgefühl einsetzt und hört dann bewusst damit auf.
  5. Respektiert euren Körper
    Beim intuitiven Essen geht es darum, auf seinen Körper und sein natürliches Bauchgefühl zu hören. Respektiert euren Körper. Automatisch werdet ihr dann deutlich gesünder leben, denn wer seinen Körper bewusst erlebt, merkt wie schädlich eine schlechte Ernährung sein kann. Es geht auch nicht darum nur noch gesund zu essen, sondern es geht darum, seinen Körper zu respektieren, ihn zu pflegen und auf seine Zeichen zu achten. Ganz einfach.
 

Intuitives Essen und meine Erfahrungen

Weder dick noch dünn, bin ich, dafür aber schon immer sehr hungrig. Schon als Kind plagten mich Hungerattacken und immer wieder wollte ich einen Nachschlag. Kurzum: Mein Essverhalten war nicht immer das beste oder gesündeste und so richtig wohl fühlte ich mich deshalb auch nie.

Fortan ging es mal bergauf, mal bergab, aber ich wusste immer, dass ich etwas ändern muss, um mich besser zu fühlen. Dann trat das intuitive Essen in mein Leben und dort ging es zum ersten Mal nicht darum, Kalorien zu zählen oder auf alles zu verzichten, was gut schmeckt. Es ging vielmehr um eine bewusste Ernährung. Das gefiel mir sehr gut und bis heute sind meine Erfahrungen durchweg positiv und meine Begeisterung für intuitives Essen entsprechend groß.

Wenn ihr mehr über mich erfahren möchtet, schaut doch mal hier vorbei. Wenn ihr hingegen an konkreten Erfahrungen zum Thema intuitives Essen interessiert seid, findet ihr auf der Website noch jede Menge andere Artikel und Berichte, in denen ich meine persönlichen Erlebnisse schildere. Lest euch einfach mal rein.

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